Pädagogik
Wie wir begleiten.
Den Spuren der Kinder folgen und Spuren legen: Seit 2009 arbeiten wir nach dem Konzept der Offenen Arbeit.
Unsere Leitsätze
„Mit Gott wachsen“ und „Den Spuren der Kinder folgen und Spuren legen“ (Gerlinde Lill)
Offene Arbeit
Das Konzept der Offenen Arbeit ist seit 2009 Grundlage für unsere pädagogische Praxis. Wir orientieren uns an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und beachten dabei ihre Einzigartigkeit, nehmen jedes Kind so an, wie es ist. Wir bieten ihnen einen Lebens- und Erfahrungsraum, in dem sie ihrer natürlichen Neugier folgen und eigene Erfahrungen im Umgang mit Kindern und Erwachsenen sammeln können.
Die Kinder sind an der Gestaltung des Lebens in der Einrichtung beteiligt. Sie werden in ihrem Handeln anerkannt und beachtet. Uns ist es wichtig, die Rechte der Kinder zu stärken und sie eigenverantwortlich und selbständig handeln zu lassen.
Wir werden getragen von unserer Verbindung zum christlichen Glauben und der Beziehung zur Evangelischen Kirchengemeinde in Rodleben. Bei uns sind alle Kinder und ihre Eltern willkommen, unabhängig vom religiösen Bekenntnis und von der Nationalität der Familien.
Unsere Ziele
In unserer alltäglichen Praxis in den drei Bereichen Krippe, Kindergarten und Hort bemühen wir uns darum, folgende Ziele zu beachten:
- das „Nein“ des Kindes respektieren, insbesondere in den Punkten, die seine körperliche Integrität betreffen (Essen und Trinken, Schlafen, Körperpflege),
- Beteiligung der Kinder am Leben und an der Gestaltung des Lebens in der Kita (Partizipation),
- das Kind als Gestalter seiner Bildungsprozesse ernst nehmen (selbstbestimmtes und entdeckendes Lernen ermöglichen),
- Freiräume bieten, um Kindern die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten zu entdecken, auszuprobieren und weiterzuentwickeln,
- freies Spielen ermöglichen,
- Freizügigkeit drinnen und draußen stärken,
- die Freiwilligkeit der Beziehungen zu Kindern und Erwachsenen schützen.
Ein offener Rahmen
Mit Blick auf diese Ziele gestalten wir einen offenen Rahmen. Merkmale dafür sind:
- unverplante Zeit für Kinder und Erwachsene,
- Räume mit Aufforderungscharakter – Platz für individuelles Lernen,
- Funktionsräume, Erlebnisbereiche und Aktionszonen drinnen und draußen flexibel gestalten,
- Lernwerkstatt als Prinzip in der gesamten Kita und als Raumangebot im Kindergarten,
- offene Angebote (Aktionen, Projekte), die die Entwicklung und das Lernen der Kinder unterstützen und fördern,
- Beobachtung und Dokumentation,
- Bezugsgruppen institutionalisieren und andere offene Gruppenstrukturen stärken,
- Teamarbeit, alle Ressourcen im Team nutzen,
- Erziehungs- und Bildungspartnerschaft mit den Eltern.
Qualitätssicherung
- Wir arbeiten mit einer Qualitätsbeauftragten nach den Qualitätskriterien der „Bundesvereinigung Evangelischer Tageseinrichtungen für Kinder e. V.“,
- „Jedes Team ist eine Gruppe, aber nicht jede Gruppe ist ein Team“,
- gute Strukturen, Kooperation im Team,
- Reflexion, Austausch und Diskussionen über pädagogische und organisatorische Themen im Team sowie gemeinsam mit den Kindern und ihren Eltern,
- regelmäßige Teamfortbildungen,
- regelmäßige Fortschreibung unserer Konzeption,
- Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber allen am Prozess beteiligten Kindern und Erwachsenen.